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Vertrauen schaffen

Vertrauen schaffen bei Kindern - Wie schaffe ich es, dass mein Kind mir vertraut?

Du bist der Überzeugung, dass alle Kinder ihren Eltern vertrauen? Leider ist das häufig nicht der Fall. Auch das Vertrauen des Kindes in die Eltern muss gefördert und erhalten werden. Besteht kein oder kaum Vertrauen in die Eltern, können sich über kurz oder lang Probleme bilden, wenn das Kind zum Beispiel traurig ist oder mit einer bestimmten Situation nicht klarkommt.
Glücklicherweise lässt sich das Vertrauen des Kindes in die Eltern häufig wiedererlangen, bzw. verstärken. Und das ist gar nicht so schwer, wie es sich zuerst anhören mag.

Gerade im Kleinkindalter kann fehlendes Vertrauen in die Eltern arge Probleme hervorrufen, da das Urvertrauen gestört ist. Außerdem nimmt es den Eltern die Möglichkeit, dem Kind in schwierigen Situationen Hilfestellung zu leisten. Wenn sich Kinder ihren Eltern nicht anvertrauen wollen, kann auch schon bei den Kleinen ein Tagebuch helfen, sich Kummer und Sorgen von der Seele zu schreiben oder malen. Außerdem gibt es den Eltern die Möglichkeit, einen Einblick in die Seele und den Gemütszustand ihres Kindes zu werfen. So ist allen Beteiligten geholfen.

Inhaltsverzeichnis Beitrag

Doch wie kannst du als Elternteil genug Vertrauen schaffen, dass dein Kind sich dir öffnet?

Zuhören und sich Zeit nehmen sind die Schlüssel zur Kinderseele.

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1. Das Kind auch mal eigene Missgeschicke machen lassen:

Viele Eltern tendieren dazu, ihre Kinder vor sämtlichen Fehlern bewahren zu wollen. So löblich der Hintergrund dazu ist, es ist schlichtweg falsch. Ausrutscher sind zum Lernen da. Nur ein Kind, welches keine Angst haben muss, Ärger zu bekommen, wenn es einen Fehler gemacht hat, hat später auch das Selbstbewusstsein, seine eigene Komfortzone zu verlassen und sich den Eltern gegenüber mitzuteilen. Es ist überaus wichtig, das Kind eigene Fehler machen zu lassen.

2. Dem Kind zuhören:

Du denkst jetzt sicherlich: Aber das tue ich doch jeden Tag. Habe ich recht? Aber sei einfach ehrlich zu dir selbst! Wie oft hörst du nur mit einem Ohr zu oder nimmst die kleinen und großen Sorgen deines Kindes nicht ernst? Dein Minimensch kommt aus der Kita und erzählt dir mit Tränen in den Augen, dass Lucas ihm sein Lieblingsspielzeug den ganzen Tag nicht geben wollte. Wie reagierst du in dieser Situation? Meistens haben wir Erwachsenen dann doch nur ein müdes Lächeln dafür übrig und tun das Erzählte als „nicht so schlimm“ ab, obwohl das Kind dies ganz offensichtlich anders empfindet … Die richtige Reaktion in einer solchen Situation wären Zuwendung und Verständnis. Dieser Sachverhalt hat den kleinen Menschen nämlich den ganzen Tag traurig gemacht. Jede Sorge, jedes Problem, egal wie klein es einem auch erscheinen mag, macht gerade jetzt die ganze Welt des Kindes aus.

3. Nimm dein Kind und seine Sorgen ernst:

Ein wichtiger Punkt: Lache dein Kind nicht aus, wenn es dir etwas erzählt!

Das hört sich vielleicht etwas komisch an, aber doch ist es wahr. Jeder von uns muss mal darüber schmunzeln, was das Kind als riesige Komplikation wahrnimmt, da es uns als Erwachsenen profan oder wie eine Lappalie vorkommt. Aber wir dürfen dabei nicht vergessen, wie groß und unüberwindbar genau eben dieses Problem gerade jetzt deinem Kind vorkommt. Wenn du dann in dieser Situation lachst, fühlt es sich nicht ernst genommen und erzählt beim nächsten Mal vielleicht nicht, was es erlebt hat. So verschwindet Vertrauen und das wirkt sich kontraproduktiv auf deine Erziehung und eine vertrauensvolle Beziehung zu deinem Kind aus.

4. Rückblende halten

Oft hilft es uns, das Kind besser zu verstehen, wenn wir selbst in unsere Vergangenheit zurückblicken. Wie haben wir uns gefühlt, wenn wir unseren Eltern etwas erzählt haben und wie haben sie dann in bestimmten Situationen reagiert? Wie hat es sich angefühlt, wenn die Eltern gelacht oder ungerechtfertigt bestraft haben oder das Erzählte als unwichtig abgetan wurde? Diese Rückschau hilft uns, diese Fehler zu vermeiden.

5. Privatsphäre akzeptieren

Auch Kinder haben ein Recht darauf, ihre Privatsphäre zu haben. Das zeugt von Respekt und eben dies ist eine Grundvoraussetzung für Vertrauen zu den Eltern. Dein Kind will dir etwas nicht zeigen? Akzeptiere es erst mal und vertraue darauf, dass es dir dies irgendwann von alleine zeigen wird, wenn es dazu bereit ist. Dein Kind ist beleidigt und will in Ruhe in seinem Zimmer schmollen? Auch das ist absolut in Ordnung. Du merkst, dass dein Kind irgendetwas belastet, aber es verschließt sich vor dir? Mach dir erst mal keine Sorgen, vielleicht muss es seine Gedanken sortieren, bevor es dir erzählt, was es beschäftigt. Natürlich solltest du dabei immer im Blick behalten, dass es sich dann irgendwann doch öffnet. Du kennst die Persönlichkeit deines Kindes am besten. Aber auch dabei achte bitte darauf, dass du es nicht bedrängst und ihm seine Zeit und seinen Freiraum gibst. Hat sich dein Kind zum Beispiel entschlossen, ein Tagebuch zu nutzen, um Sorgen, Ängste und Gedanken ganz allgemein zu sortieren und zu verarbeiten, lass dich auf keinen Fall dazu hinreißen, darin herumzuschnüffeln, egal wie sehr es dir auch in den Fingern juckt. Außer natürlich, dein Kind bittet um deine Mithilfe und Unterstützung. Dann solltest du zu 100% dabei sein.
Und denke daran: Manche Vertrauensbrüche sind nur sehr schwer wieder zu kitten!

Zusammenfassung

Jede Beziehung beruht auf Liebe und gegenseitigem Respekt sowie klaren Grenzen, die von beiden Seiten eingehalten werden müssen, damit eine konkrete, lebenslange Vertrauensbasis geschaffen werden kann!

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